So verwendest du den Rechner
- Diagonale und Einheit von Bildschirm A eingeben. Gemeint ist die Strecke zwischen gegenüberliegenden Ecken der aktiven Bildfläche, nicht die gesamte Gerätebreite.
- Breiten- und Höhenanteil eingeben. 16:9 ist bei vielen TVs und Monitoren üblich; 16:10, 21:9 und 4:3 beschreiben andere Formen. Eigene positive Verhältnisse sind möglich.
- Daten für Bildschirm B wiederholen. Die Einheiten dürfen verschieden sein; 27 Zoll und 68,58 cm werden vor dem Vergleich vereinheitlicht.
- Aktive Breite, Höhe und Fläche ablesen. Vorzeichen zeigen die Änderung von A zu B, der Prozentwert verwendet A als Ausgangswert.
- Die Umrisse zeigen Form und relative Größe im selben Maßstab. Für Planung gelten die Zahlen, nicht die sichtbaren Browserpixel.
Was der Vergleich aussagt
Die Diagonale ist nur eine Länge. Bei gleicher Diagonale führen verschiedene Seitenverhältnisse zu anderen Breiten, Höhen und Flächen. Deshalb werden zuerst die Seiten berechnet.
Prozent = (Fläche B − Fläche A) ÷ Fläche A × 100. Positiv bedeutet mehr Fläche bei B, negativ weniger, null gleiche berechnete Rechtecke. Ultrawide kann breiter und zugleich niedriger sein.
Die Umrisse nutzen einen gemeinsamen mathematischen Maßstab. Browser, Zoom und Pixeldichte werden nicht kalibriert; miss die Zeichnung daher nicht mit einem Lineal.
Berechnung von Breite und Höhe
Für Diagonale d und Verhältnis w:h gilt √(w² + h²). Breite = d × w ÷ √(w² + h²), Höhe = d × h ÷ √(w² + h²).
1 Zoll sind exakt 2,54 cm, 1 in² sind 6,4516 cm². Die Anzeige wird gerundet, der Vergleich rechnet mit ungerundeten Werten.
Berechnete Beispiele
55″ gegen 65″ bei 16:9
55″ ergeben etwa 47,94 × 26,96 Zoll und 1.292,58 in². 65″ ergeben 56,65 × 31,87 und 1.805,34 in². Trotz 18,18 % mehr Diagonale wächst die Fläche um rund 39,67 %.
27″ 16:9 gegen 34″ 21:9
27″ ergeben etwa 23,53 × 13,24 und 311,50 in². Das Ultrawide ergibt 31,25 × 13,39 und 418,50 in²: deutlich mehr Breite, aber kaum mehr Höhe.
Geeignete Anwendungen
Breite und Höhe helfen bei der Planung einer Bildfläche an Wand, Schreibtisch oder Mehrschirmplatz. Für den Einbau müssen Rahmen, Gehäuse, Fuß und Halterung ergänzt werden.
Fläche und Umriss vergleichen TVs, Monitore, Laptops, Tablets oder Projektionsbilder. Mehr Fläche bedeutet weder mehr Pixel noch automatisch höhere Schärfe.
Kopiere den Vergleich zusammen mit der genauen Modellangabe. Bei gerundeter Nenndiagonale oder nicht rechteckiger Fläche neu prüfen.
Grenzen und Eingabefehler
- Die Rechnung nimmt ein flaches Rechteck an. Krümmungen, Rundungen, Ausschnitte und faltbare Displays können weniger sichtbare Fläche haben.
- Keine Einheiten, Anführungszeichen oder Doppelpunkte in Zahlenfelder schreiben. Punkt oder Komma sind erlaubt, Tausendertrennzeichen und Exponenten nicht.
- 16:9 und 1,777778:1 sind fast gleich. Ein gerundetes Herstellerverhältnis kann kleine Abweichungen erzeugen; bei knappen Toleranzen aktive Maße verwenden.
- Keine Geräteerkennung, Modellbestimmung, Sitzabstands- oder PPI-Berechnung und keine lebensgroße Vorschau.
Ergebnis kopieren und nutzen
Der kopierte Klartext enthält beide Rechtecke und die Flächenänderung. Füge Modellnummer und Herstellermaße hinzu, weil der Rechner die Quelle der Spezifikation nicht prüft.
Häufige Fragen
Ist der Rahmen enthalten?
Nein. Die Diagonale bezeichnet üblicherweise die aktive Bildfläche. Für den Einbau sind die äußeren Produktmaße nötig.
Warum wächst die Fläche stärker als die Diagonale?
Bei gleichem Verhältnis wachsen Breite und Höhe mit der Diagonale; die Fläche wächst mit deren Quadrat.
Kann ich Zoll und Zentimeter mischen?
Ja. Wähle je Bildschirm die richtige Einheit; intern werden beide vereinheitlicht.
Sind die Umrisse lebensgroß?
Nein. Sie sind nur zueinander proportional und nicht auf Bildschirm oder Zoom kalibriert.
Bedeutet mehr Fläche bessere Bildqualität?
Nein. Auflösung, Pixeldichte, Panel, Inhalt und Abstand werden nicht bewertet.